Zum Hauptinhalt springen

Die neue Welt(un)ordnung - Umbrüche in der internationalen Arbeitsteilung und Neuformierung des Imperialismus

Ort: Darmstadt, LinksTreff Georg Fröba
Veranstalter: Rosa Luxemburg Club Südhessen

Die sich zuspitzende Konfrontation zwischen den USA und China eröffnet gewisse Spielräume für die Länder des „globalen Südens“; auchsubimperialistische Mächte wie die Türkei oder die Golfstaaten gewinnen an Bedeutung. Die neue globale Konstellation ist alles andere als friedlich; Handelsstreitigkeiten und bewaffnete Konflikte nehmen zu.

Die Weltordnung befindet sich im Umbruch. Der Aufstieg Chinas in der hierarchischen internationalen Arbeitsteilung hat die Gewichte in der kapitalistischen Staatenwelt grundlegend verschoben. Die USA sind weiterhin mit Abstand stärkste Militärmacht und verfügen mit dem US-Dollar über die wichtigste, als Weltgeld genutzte Währung. Ihre Hegemonie ist jedoch brüchig. Die sich zuspitzende Konfrontation zwischen den USA und China eröffnet gewisse Spielräume für die Länder des „globalen Südens“; auchsubimperialistische Mächte wie die Türkei oder die Golfstaaten gewinnen an Bedeutung. Die neue globale Konstellation ist alles andere als friedlich; Handelsstreitigkeiten und bewaffnete Konflikte nehmen zu. Neoliberale Orientierungen spielen weiterhin eine Rolle, werden aber zunehmend von sicherheitspolitischen Erwägungen überlagert. Hintergrund der verschärften Rivalitäten sind die Krisentendenzen der kapitalistischen Weltwirtschaft: Überkapazitäten in vielen Branchen, die Vernichtung von Kapital, das ökologische Desaster, die wachsende Zahl an Flüchtlingen, die durch Kriege und wirtschaftliche Not bedingt sind. Es gilt, die neue globale Konstellation genauer zu analysieren, um angemessene politische Strategien entwickeln zu können.

Vortrag von Dr. Thomas Sablowski (Politikwissenschaftler, Frankfurt am Main) mit anschließender
Diskussion

Veranstaltungsort: LinksTreff Georg Fröba

Landgraf-Philipps-Anlage 32
64283 Darmstadt

Zurück zum Kopf der Seite