Awareness ist ein Begriff, der uns in linken Szenen an vielen Stellen begegnet, der verschiedenes bedeuten kann, der mit Pflichten aufgeladen ist und an dem Kritik geübt wird.
Wir brauchen Awareness, um interpersonelle und strukturelle Diskriminierungen zu erkennen und verantwortungsvoll mit Privilegien umzugehen. Es braucht immer wieder Bildungsarbeit, die eine Grundlage für allgemeine Awareness schafft. Während wir kollektiv darauf achten wollen, sorgsam miteinander umzugehen und Verletzungen zu vermeiden oder fürsorglich aufzuarbeiten, wollen wir oft Awareness-Schichten anbieten, die in besonderem Maße ein Auge darauf haben, diesen Anspruch umzusetzen und als Ansprechpersonen zur Verfügung zu stehen, wenn Menschen doch Belastendes erleben und emotionale Unterstützung brauchen.
Awareness drückt daher gleichzeitig ein breit geteiltes Ziel aus und konfrontiert uns mit Ängsten, Dinge falsch zu machen oder nicht zu wissen, wie wir mit Situationen und miteinander gut umgehen können.
Wir wollen uns deshalb einen Tag nehmen, an dem wir eine gemeinsame Vertrauensbasis und einen Raum zum Lernen und Ausprobieren schaffen. Wir erarbeiten einen Werkzeugkasten mit hilfreichen Strategien, um für Menschen, die sich unwohl fühlen, da sein zu können und Awareness in die Gesamt-Strukturen unserer Orgas zu implementieren. Wir überlegen, wie Awarenesskonzepte für verschiedene Arten von Veranstaltungen aussehen können und nehmen weiterführende Ressourcen zum individuellen Weiterarbeiten mit.
Denk an genug Proviant und Getränke, um den Tag bei guter Energie durchzuhalten.
Dieser Workshop richtet sich primär an organisierte Menschen. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt auf 20 Personen. Als Linke haben wir 5 Plätze. Wenn ihr einen dieser Plätze möchtet sprecht bitte mit Esra.
Mehr Infos: https://bandenbilden.nublogs.org/index.html%3Fp=239.html
Veranstaltungsort: Übergangs-Gewerkschaftshaus
Friedberger Str. 25
64289 Darmstadt
