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Abfrage zu Themen der IGH zur Kommunalwahl 2026

Es braucht dringend eine gute Ost-West-Radverbindung südlich der Innenstadt um das Woogsviertel, die südliche Innenstadt und das nördliche Bessungen mit den wichtigen Zielen Hauptbahnhof, Hochschule und den Arbeitsplätzen im Westen von Darmstadt zu verbinden. Die optimale Lösung ist die Heinrichstraße, da sie als einzige Straße in dem Gebiet ungebrochen in Ost-West-Richtung verläuft. Ein positiver Nebeneffekt wäre eine Verkehrsberuhigung und weniger Lärm auf der Heinrichstraße. Die im letzten Jahr diskutierte Alternativlösung über den Herdweg ist dafür kein adäquater Ersatz, weil sie von den wichtigen Zielen wegführt und kann deshalb nur eine zusätzliche Fahradachse sein, auch wenn sie entsprechend der Verwaltung schneller umgesetzt werden kann als andere Ost-West-Verbindungen.

Wir sprechen uns grundsätzlich für möglichst wenig Spuraufweitungen aus. Durch sie müssen Autos häufiger die Spur wechseln, machen damit den Verkehrsfluss unruhiger und lassen zudem weniger Platz für Radwege. An einzelnen Kreuzungen von Hauptstraßen mit sehr viel Abbiegeverkehr und genug Platz auf der Straße können sie sinnvoll sein.
Mehrere Spuren in einer Aufweitung in die gleiche Richtung, die sich anschließend wieder verengen sind nicht sinnvoll, da sobald es nur noch eine Spur ist trotzdem nicht mehr Autos fahren können. Wenn ausreichend Platz für eine zweite Spur vorhanden ist, sollte dieser lieber für einen sicheren Radweg benutzt werden.

An den beiden Enden der Heinrichstraße gibt es lange Straßenabschnitte ohne Ampelquerungen, die den Straßenübergang auch für Menschen die gut zu Fuß sind, immer wieder zum Abenteuer machen. In beiden Bereichen gibt es Schulwege, die entweder gefährliche Übergänge oder absurd Lange Umwege nötig machen. Es braucht deshalb mindestens an der an der Heidenreichstraße oder dem Frankenäckerweg sowie Stauffenbergstraße weitere durch Ampeln gesicherte Querungen. Sie können auch als Dunkelampeln ausgeführt werden. Das heißt, dass die Ampeln nur auf Anforderung an gehen und man die Straße sonst wenn es der Verkehr erlaubt einfach so queren darf.

Wir sind grundsätzlich für Tempo 30 im Städtischen Verkehr, weil es Straßen ruhiger und sicherer macht.

Die beiden möglichen Umleitungen wenn die Innenstadt gesperrt ist über die Heinrichstraße und über den Rhönring führen beide durch jetzt schon überlastete und lärmbelastete Straßen, die nicht noch weiter belastet werden sollten. Eine Entlastung der einen Straße zulasten der anderen kann keine Lösung sein. Deshalb sind für den Verkehr aus dem Landkreis weiträumige Umleitungen etwa über die B45, B486 oder B426, die weitestgehend über Umgehungsstraßen verlaufen zu bevorzugen und in diesem Fall nur Anliegerverkehr nach Darmstadt zu leiten. Für die Umleitungen in der Stadt müssen Lösungen gefunden werden, die weder Heinrichstraße noch Rhönring einseitig belasten.

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