Pressemeldung
Wer austeilt muss auch einstecken können
Zur "Römer-Aktion" der GALIDA und der Anzeige der FDP
In einer friedlichen satirischen Aktion hatte die Gewerkschaftliche Arbeitsloseninitiative Darmstadt GALIDA am 4. März ihre "spätrömische Dekadenz" im Büro der Darmstädter FDP medienwirksam ausgelebt. Nun hat die Ex-Spaßpartei die Römer-Aktivisten wegen Hausfriedensbruch und Freiheitsberaubung angezeigt.
Guido Westerwelle hat Millionen Erwerbslose und Niedrigverdiener, die mehr schlecht als recht von Hartz IV leben müssen, verhöhnt und noch weiter unter Druck gesetzt. Der Kreisvorstand der LINKEN. Darmstadt ist der Ansicht: "Wer austeilt muss auch einstecken können" und fordert die FDP auf, die Anzeigen gegen die GALIDA-Aktiven zurück zu nehmen.
Bei einer Spendensammlung am Rande der Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag zeigte die Mitgliedschaft der Partei bereits konkrete Solidarität mit den Aktivisten der gelungenen "Römer-Aktion". Frei nach dem Motto "Millionen haben mehr Macht als Millionäre" werden die Partei und viele ihrer Mitglieder den Angeklagten weiter zur Seite stehen, wenn es tatsächlich zu einem Gerichtsverfahren kommen sollte.
