Pressemeldung
Solidarität mit den Beschäftigten von Karstadt in Darmstadt
Gemeinsam "um jeden Arbeitsplatz" kämpfen
Der Kreisverband DIE LINKE Darmstadt solidarisiert sich mit den Beschäftigten von Karstadt und unterstützt ihre Forderung nach staatlichen Bürgschaften und Krediten in Höhe von 850 Millionen Euro.
"Du erfährst, dass in wenigen Tagen dein Arbeitsplatz verloren ist. Und die Regierung zuckt nur die Achseln und sagt: dann ist das eben so", sagt Tobias Paul, Mitglied im Kreisvorstand DIE LINKE. Darmstadt.
Die Bundesregierung will anscheinend die Zukunft der Beschäftigten durch die Gesetze des freien Marktes regeln lassen anstatt Arbeitsplätze zu retten. Das würde eine Zerschlagung von Karstadt sowie eine Neuaufteilung der Marktanteile unter den konkurrierenden Wettbewerbern bedeuten. Tengelmannchef und Multimilliardär Karl-Erivan Haub lehnt deshalb ebenso wie CDU, SPD und FDP Staatsbürgschaften für Karstadt ab.
Aber die 380 Beschäftigten der Darmstädter Filiale kennen ihre Interessen und machen gegen den Abbau der Arbeitsplätze mobil. Heute, am 27. Mai, sind sie mit tausenden Kolleginnen und Kollegen in Berlin und demonstrieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und für die Staatshilfen. Am kommenden Freitag, den 29. Mai, wird bei Karstadt ein bundesweiter Aktionstag stattfinden.
Wir rufen die Bevölkerung auf, sich an diesem Aktionstag zu beteiligen. Es bietet sich die Möglichkeit, mit den Beschäftigten vor Ort zu sprechen, ihnen Mut zu machen und gemeinsam "um jeden Arbeitsplatz" zu kämpfen. Denn in der Stunde der Gefahr müssen Zeichen gesetzt werden und die Menschen solidarisch füreinander einstehen.
