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Pressemeldung

Polizei provozierte die Gewalt in Strasbourg

Kreisvorstand DIE LINKE. Darmstadt

DIE LINKE. Darmstadt kritisiert das Vorgehen der Polizei während der NATO-Proteste am 4. April in Strasbourg

DIE LINKE. Darmstadt kritisiert das Vorgehen der Polizei während der NATO-Proteste am 4. April in Strasbourg

"Ich hoffe, dass die Menschen aufwachen, Kriege stoppen und den Planeten für unsere Nachfahren bewahren - und ich hoffe vor allem, dass es die jungen Leute tun", so äußerte sich Bianca Jagger, Trägerin des alternativen Nobelpreises, im Vorfeld des NATO-Gipfels.

Mit kreativen Aktionen und passivem Widerstand waren es dann auch in der Mehrzahl junge Leute, die ihren legitimen Protest gegen das Militärbündnis zum Ausdruck gebracht haben. Insgesamt demonstrierten über 30.000 Menschen auf beiden Seiten der Grenze, und es wären noch viel mehr gewesen, wenn alle Anreisenden zu den Demonstrationen in Kehl und Strasbourg durchgelassen worden wären.

Leider kam es bei der Demonstration in Strasbourg zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, zu Brandstiftung und zu Zerstörungen. Die Verantwortung dafür kann jedoch nicht einseitig den Demonstranten zugewiesen werden.

Die französische Polizei provozierte seit den frühen Morgenstunden permanent die Protestierenden und schuf damit ein Gefühl der Ohnmacht, welches sich bedauerlicherweise bei einer Minderheit in sinnloser Gewalt entlud. Die Kollektivbestrafung der gesamten Demonstration im Anschluss aber ist ein Zeugnis von Polizeibrutalität, über das noch lange gesprochen werden wird.

Eine Aktivistin DER LINKEN aus Darmstadt, die friedlich an der Demonstration in der Strasbourger Innenstadt teilnahm, berichtet: "Die Polizei hat tausende Demonstranten erst eingekesselt und dann mit Tränengas beschossen. Wir konnten uns nicht mehr bewegen, Panik brach aus und es stand kein Fluchtweg offen."

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