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Pressemeldung

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Kreisvorstand DIE LINKE. Darmstadt

DIE LINKE unterstützt die Forderungen der Beschäftigen der evangelischen Kirche und Diakonie

Heute demonstrieren die Beschäftigten in Diakonie und Ev. Kirche von Hessen und Nassau dafür, dass ihre Entlohnung nicht noch weiter hinter der Bezahlung ihrer Kolleginnen und Kollegen bei öffentlichen Trägern, Caritas und den Wohlfahrtsverbänden zurückbleibt. Sie fordern einen Nachschlag, um nicht als "ArbeitnehmerInnen zweiter Klasse" für die gleiche Arbeit mit zehn Prozent weniger Geld abgespeist zu werden.

DIE LINKE. Darmstadt und der gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag unterstützen diese Forderung und wünschen den Demonstrierenden den größtmöglichen Erfolg.

"Es muss möglich sein, von guter Arbeit gut zu leben. Passend zu den Idealen der Arbeitgeber in Kirche und Diakonie stellt die Gewerkschaft ver.di in ihrer aktuellen Kampagne fest, dass 'Soziale Berufe mehr Wert' sind. Deshalb haben die Kolleginnen und Kollegen für ihre Arbeit nicht nur warme Worte, sondern auch eine bessere Bezahlung verdient", so begründet Hermann Schaus die Unterstützung.

Die heutigen Forderungen seien moderat und könnten von den Arbeitgebern erfüllt werden. Längerfristig stehe der Aufwertung der sozialen Berufe jedoch der Sparzwang im Gesundheitssystem und die Austrocknung der öffentlichen Haushalte entgegen. Dies ergebe sich allerdings nicht aus Naturgesetzen, denn das Geld fehle nicht, sondern es werde falsch verteilt.

Um eine nachhaltige Grundlage für die Aufwertung der sozialen Berufe zu schaffen, muss nach Auffassung der LINKEN. Darmstadt eine solidarische Bürgerversicherung geschaffen, eine Millionärssteuer auf große Einkommen erhoben und ein flächendeckendes Angebot gebührenfreier Ganztags-Kinderbetreuung eingeführt werden.

Solche Forderungen seien nicht allein in den Parlamenten durchsetzbar. Nur soziale Unruhe auf den Straßen und in den Betrieben könne genügend Druck erzeugen, um einen politischen Richtungswechsel zu erzwingen. Hermann Schaus: "Es ist richtig und wichtig, dass die Demonstrierenden heute ihren Teil zu der notwendigen Unruhe beitragen".

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