Pressemeldung
Solidarität mit der Belegschaft von M.Y. Healthcare
Zur Rücknahme der Aussperrungen und dem Verhalten der Geschäftsführung von M.Y. Healthcare
Das Unternehmen der M.Y. Healthcare hat die Aussperrung gegenüber den Kolleginnen und Kollegen zurückgenommen, die bis vergangenen Freitag für einen Tarifvertrag und gegen Kündigung und Hausverbot eines Betriebsratsmitglieds gestreikt hatten. Darüber hinaus erklärte sich die Geschäftsführung bereit, die Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di wieder aufzunehmen. Der Kreisverband der Partei DIE LINKE in Darmstadt begrüßt das Einlenken des Unternehmens in diesen Fragen.
Die Geschäftsführung der M.Y. Healthcare hat aber in den letzten Tagen immer wieder unter Beweis gestellt, wie wenig ihr Gesetze und demokratische Gepflogenheiten Wert sind.
Das ausgesprochene Hausverbot gegen ein Betriebsratsmitglied, die Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz, um den durch den Streik verursachten Produktionsausfällen entgegen zu wirken, sowie die Verstöße gegen das Betriebsverfassungsgesetz zeigen wieder einmal, das unsere Demokratie auf dem Arbeitsplatz nicht viel zählt.
Die Beschäftigen haben in den vergangenen zwei Wochen eine Menge Mut bewiesen und gezeigt, das selbst ein international agierender Konzern die Solidarität einer Belegschaft, nicht mit einstweiligen Verfügungen, Einschüchterungen und Aussperrung brechen kann.
Die Öffentlichkeit muss diesen Arbeitskampf aber weiter mit wachen Augen verfolgen. Denn die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach einem Haustarifvertrag mit einer Übernahme der tariflichen Regelungen aus dem Flächentarifvertrag der Druckindustrie sind noch lange nicht erreicht. Auch die Repression gegen den Betriebsrat wurde nicht beendet. DIE LINKE. Darmstadt wird bei Bedarf öffentliche Aktivitäten der Belegschaft unterstützen und mithelfen, Solidarität in der Darmstädter Bevölkerung zu organisieren.
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