Pressemeldung
DIE LINKE. Darmstadt unterstützt die Warnstreiks der Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Dienst
Öffentliche Arbeitgeber müssen mit gutem Beispiel in Richtung einer 35-Stunden-Woche vorangehen
Die Forderung der Gewerkschaften nach acht Prozent mehr Lohn für den Öffentlichen Dienst ist legitim, sozial gerecht und wirtschaftspolitisch sinnvoll. Vor allem die Beschäftigen im unteren und mittleren Einkommensbereich hat der von der Regierung Koch durchgesetzte Austritt Hessens aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder hart getroffen. Die Kolleginnen und Kollegen haben lange genug reale Einkommenseinbußen hinnehmen und dafür auch noch länger arbeiten müssen - jetzt sind sie an der Reihe!
Die geforderte Erhöhung des Einkommens der Landesbeschäftigten würde zudem die Binnennachfrage stärken und einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise leisten.
Außerdem muss die Streichung von 10.000 Stellen durch Roland Kochs 'Operation düstere Zukunft' rückgängig gemacht werden. Wir unterstützen die Forderung nach Absenkung der Arbeitszeiten von 42 auf maximal 39 Stunden pro Woche. “’In Zeiten wie diesen’, die von Überkapazitäten und steigender Arbeitslosigkeit geprägt sind, müssen die öffentlichen Arbeitgeber mit gutem Beispiel in Richtung einer 35-Stunden-Woche voran gehen“, fordert Kreisvorstandsmitglied Uli Franke.
Wenn die Landesregierung nicht einlenkt und es auf die Auseinandersetzung mit ihren Beschäftigten ankommen lässt, wird der Darmstädter Kreisverband der LINKEN die Streikenden nach Kräften solidarisch unterstützen.
